Die Onlineplattform XING hat sich mit seinem neuen Erlösmodell gleich zum Jahresanfang die eigentlich sehr guten Imagewerte mit einem Großteil der Community verscherzt. Neuerdings werden Werbebanner auch auf den Profilseiten der zahlenden Mitglieder geschaltet. Durch den Monatsbeitrag ist man zwar von Werbeeinblendungen befreit, aber kann auf seinem Profil auch nicht nachvollziehen, was dort eigentlich geschaltet wird. So kam es jetzt zu dem Zwischenfall, dass ein Mitarbeiter der Deutschen Bank einen Banner von .comdirect auf seiner digitalen Visitenkarte “präsentierte”. Es fehlt auch an einer klaren Abgrenzung, dass die Werbung nicht zum Profil gehört.
Es folgte eine Welle der Entrüstung und in XING-Foren wurden bittere Kommentare gestreut.
Kurzfristige Reaktion von XING: Eine Opt-Out-Lösung für zahlende Mitglieder.

