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Wohin bloß mit den ganzen „Second Life(SL)-Leichen“? Der Großteil der 9,1 Mio. registrierten SL- Nutzern ist inaktiv, lt. einem Bericht von Spiegel Online sind es 82,4 Prozent, die seit 60 Tagen nicht mehr aktiv sind. Die Frage ist nun wohin mit den untätigen Usern und deren Hinterlassenschaften. Einige User wollen jetzt das Absterben in einer würdevollen Umgebung beenden. Ein User hat deshalb auf einem virtuellen Friedhof sein Avatar beerdigt und sein Grabstein mit den Worten:„ Ich verlasse SL, um in mein wirkliches Leben zurückzukehren - und leider werde ich nicht zurückkommen.“ versehen.
Künstlerin Susanne Berkenheger wählte einen anderen Weg und gründete eine Accountleichenbewegung.

Welche Auswirkungen Secondlife auf das Agenturleben haben kann, sieht man auch bei youTube.

Ausverkauf?Berkenhegers Avatar Muji Zapedzki: Kunst-Aktion gegen die visuelle Unterdrückung von Accountleichen


Der Beitrag wurde am Dienstag, den 28. August 2007 um 15:34 Uhr veröffentlicht und wurde unter Technisches abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
Anzeige: 1  Kommentar(e)
Kommentare zum Artikel: “„Im Grunde ist eigentlich jeder eine Accountleiche.“”

Am 29. August 2007 um 16:54 Uhr

Oha, bei den Zahlen kann man wohl von einem “Kundenbindungs-Problem” reden…
Das Video ist klasse! Das zeigt ja auch, dass die Avatare in der Offline-Welt ihre User beherrschen. Deswegen habe ich auch bisher die Hände von diesem Teufelszeug gelassen…



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