Bei Interwall herrschte heute sonderbare Stimmung. Alle redeten lauter, die Schrittfrequenzen im Flur lagen um 3 Schritte/Sekunde zu und von Freitagslaune (langsam das Wochenende einläuten lassen) war nichts zu spüren. Wurde der Port 04 etwa auf einem ehemaligen Nukleartestgebiet gebaut? Ein angereister Experte verneinte die These und auch der bestellte Feng-Shui-Berater konnte sich diese nahezu übernatürlichen Kräfte nicht erklären. Im Laufe des Tages kristallisierte sich heraus, dass es sich bei den rotierenden Interwallern um eine besondere Spezies handelte: Milchkaffee-Trinker.
Am gestrigen Abend ist die Milch ausgegangen und während die Cornflakes-Frühstücker in den Hungerstreik traten, haben die Milchkaffee-Trinker sich den überdosierten Koffeinkick pur gegeben.
Aber damit nicht irgendwann jemand bei uns verhungert und auch keine Augenringe die Gesichter zieren bzw. echte Schlafdefizite entstehen, hat sich unsere Mehtap ans Herz gefasst und erstmal einen ordentlichen Nachschub Milch besorgt.
Nach dem erfolgreichen Start und dem wirklich netten Abend im September wird der Hafen-Klönschnack fortgeführt. Am Donnerstag, den 29. November 2007, von 18 bis ca. 21 Uhr, wollen wir uns in der Bar des Hudson (Speicher I) mit anregenden Gesprächen und Gemütlichkeit dem regnerischen, kalten November entgegen stellen.
Der Hafen-Klönschnack wird nun alle 2 Monate, jeweils am letzten Donnerstag im Monat stattfinden.
Am 11.12.2007 werden die Interwaller in besinnlicher Runde ihre Weihnachtsfeier verbringen. Gerne wird sich dann an die letztjährige „Gruppentour“ über den Bremer Weihnachtsmarkt mit anschließender Verköstigung im Bremer Schnoor erinnert.
Wie in jedem Jahr konnten noch keinerlei Infos zum Veranstaltungsort bis in Blog durchdringen. Auch hier bitten wir um erhöhte Aufmerksamkeit sollte beim Flurfunk zu diesem Thema etwas ans Tageslicht kommen.
Wir werden uns natürlich sofort an allen uns bekannten Spekulationen beteiligen.
So langsam haben sich die Interwaller an die neue Umgebung und die Verhältnisse gewöhnt. Aber nach 7 Wochen dürfen jetzt auch Verbesserungsvorschläge geäußert werden, die das allgemeine Wohlbefinden in der Überseestadt optimieren sollen.
Schon am frühen Morgen (besonders beim kalten Bremer Nieselwetter) fragt man sich, warum eigentlich kein Shuttle-Service von der Haltestelle „Europahafen“ bis zum Port 04 fährt. Ein elektronisches Rollband würde natürlich auch schon reichen. Durch die territorialen Unebenheiten des Weges könnte man z.B. mit einem Angelhosenverleih Millionär werden…
Sollte z.B. die Anbiethalle über Pay-Back-Aktionen nachdenken (10 Frikadellen kaufen – 1 Gratis bzw. für Olli eine Flatrate)?
Welche Konsumtempel werden noch schmerzlich vermisst? Wo bleibt der erste Bäcker? Was sind die noch fehlenden “Must haves”?
Am 08. November hat der Deutsche Tourismusverband e.V. feierlich den dritten Deutschen Tourismuspreis verliehen.
In der Magdeburger Johanniskirche wurden die innovativsten und kreativsten Ideen im Deutschlandtourismus prämiert. Von insgesamt 95 Bewerbungen gelang es 79 sich zu qualifizieren. Aus ihnen wählte die Jury acht Nominierte aus – vier in der Kategorie „Innovative Tourismusprodukte“ und vier in der Kategorie „Innovatives Tourismusmarketing“.
Abschließend wurde ein Innovationsreport verfasst, der neben den Gewinnern und Nominierten, noch 24 weitere, von der Jury als herausragend beurteilte Bewerbungen aufweist.
Interwall bewarb sich mit dem Beitrag „User Generated Traffic“. Für die Tourismuszentralen der von Air Berlin angeflogenen Ziele entwickelten wir ein besonderes Vermarktungskonzept. Hierbei hat der User die Möglichkeit, seinen, im Gewinnspiel errungenen, Punktestand durch die „Tell-a-friend-Mechanik“ zu erhöhen, in dem er seine Freunde einlädt.
Wir freuen uns, dass nicht nur die Kampagne ein voller Erfolg war, sondern auch noch von der Jury des Deutschen Tourismuspreises als Kreativbeitrag der besonderen Art bewertet wurde und so im Innovationsreport zu finden ist.
Klicken Sie hier, um sich die Beurteilung des Beitrages anzusehen.
(PDF 68,0 KB)